Joris-Karl Huysmans „Gegen den Strich“

J.K. Huysmans, etwa 1895.  Quelle: free pdf from archive.org

J.K. Huysmans, etwa 1895.
Quelle: free pdf from archive.org

„Ich musste erst mal googlen, ob es den wirklich gab“, flüsterte mir eine literafine Freundin zu. Aber so ging es mir auch. Michel Houllebecq hat  in seinem Buch „Unterwerfung“ ein so unermesslich hohes Denkmal geschaffen für  Joris-Karl Huysmans (1848-1907), dass ich wie auch viele andere auf den Hypezug aufspringen musste um zu sehen, was dran ist. Die Folge: Huysmans Bücher, vor weit über 100 Jahren erschienen, waren kurzzeitig nicht mehr lieferbar und mussten nachgedruckt werden. Aber es gab und gibt auch ein elektronische Ausgaben, wie praktisch.

Ist „Gegen den Strich“ aus dem Jahr 1884 das Meisterwerk, der Höhepunkt des Schaffens Huysmans, das alle Schriftsteller von Maupassant bis  Zola gefeiert haben sollen? Wahrscheinlich. Trotzdem macht es keinen Spaß, es zu lesen. Denn es hat keine Handlung und besteht zu 96,46 Prozent aus Adjektiven. So wundersam die Geschichte um den reichen, aber skurillen Adeligen Jean Floressas des Esseintes ist, der sich erschöpft vom  Extrem-Partyhopping, Literaten-Geschwätz  und Damen-Ausprobieren aus dem menschlichen Miteinander auf ein Schloss in der französischen Pampa zurückzieht und dort komische Dinge tut wie Bücher immer wieder neu sortieren und sich wochenlang Gedanken über Farben, Parfüme und Kupferstiche zu machen  – so wundersam ist auch Huysmans Sprache.  Es wimmelt da von „dumm gefallsüchtigen Rosen“, „ungeschlachte Grazie“, „gestiefelten und gespornten Versen“, „verschimmelten Grundsätzen“ und und und. Schöne Erfindungen, aber auf Dauer nicht zu ertragen und ermüdend.

Andererseits: Wie hätte Huysmans diesen dekadenten Protagonisten, der im Überfluss genießt und daher nichts mehr genießen kann, der alles weiß und nichts mehr dazu lernen will, wie hätte er ihn besser charakterisieren können als in diesen „überspannten dunklen Versen“ (nein, das war Commodian aus Gaza), die sich mit der „buntscheckig herrlichen Sprache“ (wie bei Claudius), teilweise mit „ciceronianisch hochtrabendem Ton“. Faszinierend ist auf alle Fälle die kleine Kulturgeschichte der Literatur, die man gratis mitgeliefert bekommt. Und die Bereicherung des Vokabulars. Das ist mehr als in so manchem anderen Buch.

Joris-Karl Huysmans: Gegen den Strich. Berlin, Leipzig, Magazin-Verlag Jaques Hegner (ohne Jahr). E-Book by e-artnow, 2014. ISBN 978-80-268-0609-7

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Michel Houellebecq „Unterwerfung“

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Michel Houllebecq / Foto: Mariusz Kubik

Er ist wohl ein komischer Typ Mensch. Wenn er spricht, ist es ein schwer verständliches Nuscheln und als Sexbombe geht er wahrscheinlich nur bei den wenigsten durch – auch wenn immer wieder sexuelle Exzesse und sexueller Frust eines der Hauptthemen bei Michel Houellebecq sind. Aber seine Bücher sind die messerscharfen Skapellmesser, mit denen er die Menschen und die Gesellschaft heute millimetergenau auseinandernimmt. Leider, und das muss man sehr bedauern, hat er mit „Unterwerfung“ ein Stück zu tief geschnitten. Für einige radikale Islamisten.

Dabei geht es im Grunde gar nicht um das Szenario, wie Frankreich im Jahr 2022 unter einem islamischen Staatspräsidenten und mit Petrodollar zu einer burkaesken Gesellschaft transformiert wird. Michel Houellebecq ist bei aller Bitterness gegenüber den Abgründen des Lebens im 21. Jahrhundert ein Spaßvogel. Nicht nur, dass er Leser, Journalisten und Buchhändler immer wieder damit foppt, angeblich wieder  einen neuen extrem provokanten Roman geschrieben zu haben – obwohl es vor einer anderen Szenerie immer wieder dieselbe Geschichte ist (Werteverfall, Einsamkeit, Sex ist auch keine Lösung, nur kurzfristig).  Wenn sein Held Francois, ein geschasster Literaturprofessor  an der Sorbonne,  vor dem drohenden Bürgerkrieg in Paris flieht, dann ausgerechnet mit einem VW Touareg, dessen Name an den afrikanischen Volksstamm erinnert, der übersetzt „von Gott Verstoßene“ heißt. Kleine Späße wie diese sind zuhauf versteckt und lohnen sich zu entdecken. Wie zum Beispiel die kleine Anmerkung, dass die Sexpraktik „russische Zarenseife“ vollkommen in Vergessenheit geraten sei: Wer das googelt, landet automatisch wieder bei books.google.de im Buch „Verwerfung“ von Michel Houellebecq.

Nein, es geht nicht um die Islamisierung des Abendlandes, es geht um eine Abrechnung mit den traditionellen Werten des Abendlandes und wie weit diese in Europa aufrecht erhalten werden und aufrecht erhalten werden wollen. Wie und ob Ideen des Abendlandes mit denen des Morgenlandes zu einem sinnvollen und besseren Idealbild zusammengebracht werden können – oder auch nicht. „Nachdem es einen solchen Grad der abscheuerregenden Verwesung erreicht habe, sei das abendländische Europa nicht mehr fähig, sich selbst zu retten – ebenso wenig wie das antike Rom“, zitiert er einen der islamfreundlichen Gegenspieler von Francois. Doch dem intellektuellen Francois ist das ganze Gerede zu viel: „Dass Politik in meinem Leben eine Rolle spielen könnte, verwirrte und ekelte mich ein bisschen.“ Auf welche Seite sich der Literaturprofessor stellt, ist eine spannende Frage. Auf Seite 271 beantwortet Houellebecq sie. Fazit: Unbedingt lesen, nicht nur wegen der russischen Zarenseife!

Michel Houellebecq: Unterwerfung. Köln: DuMont Buchverlag, 2015. ISBN 978-3-8321-9795-7. (22,99 €) 271 Seiten

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Peter Manseau „Bibliothek der unerfüllten Träume“

Peter Manseau *1974

Peter Manseau *1974

Mein absoluter Immer-wieder-Reader. Danke an Peter Manseau für dieses irre Buch – im besten Sinne des Wortes.  Der englische Titel „Songs for the butcher’s daughter“ lässt mehr anklingen worum es geht: Um die Sehnsucht nach der Metzgertochter Sascha Bimko, eine Luftblase. Eine wahnwitzige und durch subtile Komik ertragbare Geschichte, deren Lauf schon mit der Geburt des Protagonisten Itsik Malpesch beginnt, bei der die vierjährige Sascha zur seiner Liebe des Lebens wird, weil sie ihn vor einem Pogrom rettet, indem sie ihre kleine Faust dem Mob entgegenstreckt. Wir befinden uns in den 20er Jahren in Russland, wo Juden ein Problem hatten und wohl noch immer haben. Sascha und ihre Mutter flüchten, Itsik Malpesch landet auf wundersame und unfreiwillige Weise in New York. Treffen sie sich wieder? Das erzählt der alte Itsik Malpesch (nebenbei: ein grauenvoller Lyriker) fünfzig Jahre später mit seinem Buch „Lider fun der shoykhets tochter“ und weiteren Manuskripten dem Autor , der tatsächlich als Student in einer jüdischen Bibliothek gearbeitet hat – als Katholik und Judaistik-Student. Denn dort, in dieser Bibliothek der unerfüllten Träume, ist er auf das Buch von Malpesch gestoßen. Ein irrer Typ, dieser Malpesch, der sagt, dass seine Geschichte für sich spricht: „Sie ist, was sie ist. Der Rest ist Kommentar und Kommentar ist scheiße.“ Ganz nebenbei liest man die jiddischen Vokabeln wie selbstverständlich mit, wer trotzdem nachschlagen will, dem steht ein Glossar am Ende des Buches zur Verfügung. Jüdische Lebensweise, jüdischer Witz, jüdische Hoffnung – all at it’s best.

Peter Manseau wurde für dieses Buch 2009 in den USA mit dem National Jewish Book Award ausgezeichnet.

Peter Manseau: Bibliothek der unerfüllten Träume. München: dtv. 3. Auflage 2012. ISBN:978-3-423-14046-1 (9,90 €). Ich empfehle die englische Ausgabe, erschienen bei Simon&Schuster.

Video: http://authors.simonandschuster.com/Peter-Manseau/17742888

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Alois Prinz „Hannah Arendt oder Die Liebe zur Welt“

 

Hannah Arendt war sperrig, unbequem und unkonventionell – ihre eigenen Texte leider auch. Wer mehr über die Gedankenwelt der Frau wissen will, die mit ihrer oft falsch verstandenen Auffassung von der „Banalität des Bösen“ im Zusammenhang mit dem Eichmann-Prozess 1961 für Aufsehen sorgte, der ist bei Alois Prinz an der richtigen Adresse. Er beschreibt die politische Theoretikerin, Philosophin und Publizistin in seiner – sagen wir narrativen – Biografie authentisch, aber zugleich auch mit einer liebevollen Distanz. Die akkuraten Quellenangaben nerven nicht, zeugen aber von einer profunden Kenntnis. An keiner Stelle outet sich Alois Prinz als devoter Arendt-Fan; er  überlässt Hannah Arendt selbst, ihrem Mann Heinrich Blücher und Freunden die Beurteilung der Person Hannah Arendt. Zum Beispiel so: 1958 soll Hannah Arendt in Frankfurt  die Laudation zur Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels an Karl Jaspers halten. Aus ihrer zweiten Heimat USA fliegt sie nach Deutschland und prompt wird ihr im Hotel der gesamte Schmuck gestohlen. Für die Frau, die wenig von theoretischer Emanzipation hielt und sie einfach praktisch lebte, die als erste Frau in Princeton lehrte, deren Theorien intensiv diskutiert wurden, stellte sich daraufhin die doch überraschende  Frage: „Was ziehe ich an?“

Alois Prinz: „Hannah Arendt oder Die Liebe zur Welt“, Berlin: Insel Verlag, 11. Auflage 2013. ISBN: 978-3-458-35872-5. (10 €)

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Gert Prokop: „Wer stiehlt schon Unterschenkel?“

Gert Prokop (1932-1994)

Wann hast Du zuletzt deinen Rechner geküsst? Timothy Truckle macht das schon mal gerne. Denn er und sein Computer „Napoleon“ sind das perfekte Ermittler-Team, das selbst den Geheimdienst kreativ in die Pfanne hauen kann. Dass die Romane des DDR-Bürgers Prokop überhaupt in dem Stasi-Staat erscheinen konnten, ist eine wunderbare Sache und nur auf die Blödheit der DDR-Zensur zurückzuführen. Denn Gert Prokop siedelt seine SciFi-Geschichten scheinbar in den verlotterten und versmogten USA des 21. Jahrhunderts an („So reiste ich in die UNITED STATES oder, wie man sie dort zumeist nennt, die NIGHTED States“) und meint natürlich die Überwachungsstrukturen der DDR.

Aber auch jenseits der politischen Dimension ist der 1977 erschienene Krimi-Band „Wer stiehlt schon gerne Unterschenkel“ die perfekte Lektüre nach der re:publica und für alle PC-Küsser. Er ist eine wunderbare Zeitreise in eine Welt, in der man sich noch nicht vorstellen konnte, was Internet&Co für Veränderungen mit sich bringen würden, und in der Rechner noch schrankgroß waren. Wie die unfähigen Robotron-Rechner, die in der DDR als High-Tec verkauft wurden. Das liest sich bei Prokop so: „(Der Raum)…wurde fast ganz von Timothys Computer Napoleon eingenommen, ein recht veraltet anmutendes Gerät, das mir von Tag zu Tag mehr den Eindruck machte, als sei sein schmuckloses, schon stumpf gewordenes und verschrammtes Chassis eine Potemkinsche Fassade.“ Doch Napoleon ist freilich aufgepimpt, auf leistungsstarke siebzehn Megadat, was immer das auch sein mag.

Zur technischen Ausstattung der Stories gehören auch Communicatoren mit Bildgebern, die über Quaserschwingquarze Gespräche übertragen und Restaumaten für alle die, die zu faul zum Kochen in den eigenen vier Wänden sind. Eine putzige neue Welt, die viel Platz für prädigitale Trolle bietet, wie es Prokop einer war. Und das ist das Wichtigste an seinen Geschichten: Wenn es in dem unfreien Staat DDR möglich war, solche radikal-kritischen Bücher zu schreiben und zu veröffentlichen, sollten wir 2012 in einem freien, demokratischen Land das Internet nicht nur für Daddelei auf facebook nutzen, sondern auch die Chance der Meinungsfreiheit im Netz aktiv nutzen. Sagen, was wir meinen, nicht nur passiv konsumieren und sich von Communicatoren vollquatschen lassen.

Gert Prokop: „Wer stiehlt schon gerne Unterschenkel“. Berlin (Ost): Verlag Das neue Berlin, 1977 (leider laut Amazon derzeit nicht mehr lieferbar, nur gebraucht)

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Iwan Gontscharow „Oblomow“

Iwan Gontscharow (1812-1891)

Achtung! Dieses Buch ist ein Sedativum, ein gefährliches Produkt aus einer Alchemisten-Werkstatt, eine Beule an einer frisch verputzten Wand. Ich habe auf Seite 221 beschlossen, ein neues Leben anzufangen. Ein Leben ohne Ilja Iljitsch Oblomow.

Den feinen Grad zwischen prokrastinieren und oblomowieren herauszufinden, das hatte mich an dem 1859 erschienenen Kult-Werk  mit fast 700 Seiten interessiert. Ilja Iljitsch Oblomow, der träge 30-jährige russische Gutsbesitzer, für den selbst das Aufstehen am Morgen zu den größten denkbaren Plagen der Menschheit gehört, ist ein Phänomen. Als Spiegel der untergehenden russischen Feudalgesellschaft am Ende des 19. Jahrhunderts hat ihn Gontscharow gezeichnet: unfähig, untätig, unsozial. Oblomowieren, das ist die Vermeidung jeglicher Reflexion und sinnhaftiger Kommunikation. Es ist nicht das Wegschieben von unliebsamen Aufgaben wie die Verwaltung seines Gutes, sondern die Übermacht der Schläfrigkeit, die noch vor dem Wegschieben greift.

So wunderbar Gontscharow dies auch sprachlich und dramtaturgisch umsetzt: Dieses Buch ist gerade deswegen eine Zumutung. Ist es zu Beginn des Buches noch ein kurzweiliges Vergnügen, Herrn Oblomow 136 Seiten lang leibhaftig zu erleben, wie er vergeblich versucht aufzustehen und schließlich wieder einschläft, so streut danach jedes einzelne Wort das oblomowsche Gift aus. Schläfrigkeit breitet sich aus und der Unwille, die Sinnhaftigkeit der Leere weiter zu erforschen. Ärger kommt dazu über die unmenschlichen Anstrengungen, eine Seite umzublättern, die Bedeutung eines Wortes zu erfassen. Kurzum: Mit jeder Seite wird der Leser selbst zu einem Oblomow.

Prokrastinieren würde bedeuten, das Buch wieder auf den Stapel zu legen in der Hoffnung auf einen Grund, irgendwann einmal weiter zu lesen. Ein schlechtes Gewissen zu haben, weil ja im Prinzip – möglicherweise – irgendwas Wichtiges an dem Oblomow-Kult dran sein könnte. Und den Vorsatz zu haben, das Buch im nächsten Urlaub, vielleicht auch im übernächsten Urlaub doch mal zu lesen. Eventuell. Vielleicht auch nicht. Aber oblomowierte Lektüre des Oblomow heißt: liegen lassen.

Iwan Gontscharow: Oblomow. Frankfurt am Main: Insel Taschenbuch, 2009. ISBN: 978-3-458-35229-7. 694 Seiten, 13 Euro.

 

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Paul-Henri Campbell „meinwahnstraße“

Paul Henri Campbell

Paul Henri Campbell / Copyright Günter Bauer – Mitteldeutsche Zeitung

Passen Platon, WLan, speed-dating, Kafka und Dildos in eine Vorstellungswelt? Yep! In seinen skurrilen Geschichten packt Paul-Henri Campbell die Widrigkeiten und Absurditäten der modernen Welt in ein Einwickelpapier, das es in sich hat. Der 29-jährige Deutsch-Amerikaner, im bürgerlichen Leben Uni-Wissenschaftler an einem Institut für katholische Theologie, switcht im Erzählungsband „meinwahnstraße“ vom Brudermord zur bigamen Liebe, vom schnellen Sex mit einer Diskobekanntschaft zur Wiederentdeckung der alten Liebe via E-Mail, Google und Skype.

Dabei geht es nicht um eine billige Anbiederung an den digitalen Zeitgeschmack. Vielmehr macht Campbell Expeditionen in dramatische menschliche Beziehungen des 21. Jahrhunderts in einer wunderbar undramatischen Sprache: „Eileens Leben an der Seite von Jonathan war zwar keineswegs leicht gewesen, aber es war erfüllt von jener Zärtlichkeit, Zuneigung und Zuversicht, die man Liebe nennt.“ Es geht nicht um Geheimrezepte für ein glückliches Leben. Es geht um Positionen, die zwar mit GPS, facebook oder per Handy immer wieder neu abgerufen, erklärt und verändert werden können – und doch nie richtig stimmen.  Was wahr und richtig  ist, will Campbell keineswegs erklären.  Und auch die Realität nicht abbilden (Campbell: „Literatur ist ein spezifischer Zugriff auf die Wirklichkeit“) . So ist es auch ein spaßiges Element, dass die Titelgeschichte „meinwahnstraße“ teilweise in einer Straße in Leipzig – dem Wohnort des Autors – handeln soll. Natürlich gibt es sie nicht, was man freilich bei Google in einem Selbstversuch verifizieren kann.

Nach dem Lyrikband „duktus operandi“ (2010) ist der Erzählband „meinwahnstraße“ die zweite Veröffentlichung des 29-Jährigen. Man darf jetzt schon gespannt sein auf den für kommendes Jahr geplanten deutsch-englischen Gedichtband „space race“.  Sonette zur Raumfahrt – ein ebenso skurriles Thema. Mehr darüber sicher bald auch auf seiner homepage: www.paulhenricampbell.com

Paul-Henri Campell: meinwahnstraße. Leipzig, fhl-Verlag, 2011. 13,95 € ISBN: 978-3-942829-20-5

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